Vulkankogel

Leserstimmen zum Roman “Der Steg nach Tatarka

Der Roman beginnt der Geburt der kleinen Dana und wir erleben sie aus ihrer Sicht mit und erfahren dadurch ihre Gefühle in den ersten Minuten und Stunden auf dieser Welt.
In zwei zunächst getrennten Handlungssträngen, die die Leben der beiden Hauptpersonen beschreiben führt uns die Autorin durch den Roman.
Im ersten Strang begleiten wir Dana, die 1970 geboren wurde durch ihr Leben und ihre Erlebnisse bis in die Gegenwart. Sie begibt sich auf die Suche nach der Ursache für ihre Alpträume und Ängste, die zunächst unerklärbar zu sein scheinen.
Im zweiten Strang werden wir nach Masuren zur 13- jährigen Marie- Luise versetzt und begleiten sie von 1932 an viele Jahre lang durch ihre Jugend, den Krieg und die Gefangenschaft.

Das Cover gefällt mir gut- es zeigt ein wunderschönes Foto, welches für mich die Weite und Einsamkeit der russischen Landschaft vor meinen Augen entstehen lässt.
Die Sinnsprüche, die jedes neue Kapitel einleiten sind alle sehr treffend und lassen sich gut verinnerlichen.

Der Einstieg in den Roman ist mir sofort gelungen, auch der Wechsel zwischen den beiden Strängen ging gut vonstatten- ich konnte jeweils gut umschalten.
Das Leben von Dana ist mit dem von Marie- Luise eng verflochten und die Autorin versteht es vorzüglich, uns dieses in einer äußerst spannenden und fesselnden Weise zu vermitteln.
Mich hat die Geschichte dieser beiden Frauen so in seinen Bann gezogen, dass ich das Buch nicht mehr beiseite legen konnte. Speziell die Geschichte von Marie- Luise hat mich zutiefst bewegt und sehr tiefe Gefühle hervorgerufen, weil diese Generation eigentlich ein "verlorenes" Leben beklagen kann, weil man oberflächlich und von außen betrachtet,nur wenig Sinn und Freude an diesem Dasein finden kann. Durch die so lebensnahen Beschreibungen war es mir gut möglich Freude, Trauer, Entsetzen usw. mitzuempfinden.

Der Schreibstil ist flüssig und unkompliziert, so dass man sich ausschliesslich sich auf den Buchinhalt konzentrieren kann. Dadurch war das Buch, obwohl es z.T. schwere Kost enthält, sehr gut und leicht lesbar.

Diana Doerr hat mit diesem Roman ein absolut lesenswertes Buch geschrieben, ich habe es innerhalb kürzester Zeit förmlich "verschlungen" und kann es nur weiterempfehlen!
Ich vergebe 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!


Michelangelo

Dana wird 1970 geboren und erlebt wundersame Dinge, die immer wieder auf Nahtoderfahrungen schließen. Sie hat Alpträume und Ängste, kann diese aber nicht deuten, bis sie sich auf die Suche macht und Stück für Stück das Puzzle zu einem Ganzen zusammenfügt. Sie hat schon einmal gelebt als Marie-Luise, die schreckliche Zeiten im Krieg und in der Gefangenschaft in Russland durchgemacht hat. Die zerstörte Seele mit all den tragischen Erfahrungen und Quälereien während dieser Zeit ist auf den nächsten Menschen, Dana, übergegangen, und durch die Aufdeckung war Dana dann in der Lage, nach und nach ihre Ängste abzubauen.
Der Roman beruht auf Wahrheit. Die Autorin hat diese Ereignisse genau so erlebt, wie geschildert. Die beiden Handlungsstränge wurden so aufgebaut, dass man gut in die Geschichte einsteigen, problemlos hin- und herschalten konnte und alles gut verstand. Der Spannungsbogen wurde durch die Verwebung enorm gesteigert. Das Leben von Marie-Luise während der Kriegszeit und Gefangenschaft hat mich tief erschüttert, und durch die authentischen Darstellungen hat man das ganze Elend mit Fassungslosigkeit miterlebt. Es ist unglaublich, was die Menschen ausgehalten haben. Der Schreibstil war gut flüssig, sodass er keine zusätzliche Konzentration beanspruchte.

Sternenhimmel

Diana Dörr tritt in einen intensiven Dialog mit ihren Lesern - sie lässt sie an ihren Erlebnissen teilhaben und lässt viele eigene Erfahrungen einfliessen. Die Autorin ist Heilpraktikerin mit eigener Praxis und kennt sich sehr gut mit Rückführungstherapie aus. Ihre Themen in diesem interessanten Roman sind sehr realitätsnah geschrieben. Sie beschäftigt sich mit der Sinnsuchen und mit vielen grundsätzlichen Fragen des Daseins. Diana Dörr ermutigt den Leser Seite für Seite und zeigt ihm viele positive Emotionen. Sie beeinflusst das individuelle Wohlbefinden und erzählt diese Reinkarnationsgeschichte auf berührende Weise.

Düsseldorfer Leserunde

"Der Steg nach Tatarka" ist ein wirklich faszinierendes Buch. Die Autorin hat zwei "Leben", also zwei Handlungen sehr gelungen verknüpft. Die Spannung baut sich immer mehr auf, man kann das Buch nicht mehr zur Seite legen und rechnet nicht mit solch einem heftigen Ende. Und doch bleibt ein Gefühl des Friedens zurück und der Hoffnung, des Vertrauens in das Leben.Grandios!
Eins der besten Bücher, das ich seit Jahren gelesen habe. Hoffentlich wird das mal verfilmt.

Eva

Impressum

© Diana Dörr 2013

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Kontakt:
Diana Dörr
Autorin
Saalburgstr. 95
D-61350 Bad Homburg
Tel. 06172-937231
info (at) Diana-Doerr.de

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